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Fakten zu dem Freiwilligen Sozialen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst in Sachsen-Anhalt


Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) sowie der Bundesfreiwilligendienst sind Möglichkeiten für ein Bildungs- und Orientierungsjahr. Sie geben jungen Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren vor Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums einen Einblick in soziale und pflegerische Berufe. Unter Anleitung von Fachkräften können sich die Freiwilligen erproben und feststellen, ob der soziale Bereich ihren Interessen entspricht. Die Grundversorgung der zu betreuenden Menschen wird dabei weiterhin durch feste Mitarbeiter/innen der Einrichtung gesichert. Durch die Freiwilligen sollen eher zusätzliche Aufgaben  und Projekte in der Einrichtung übernommen werden.

In der Regel beginnt das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im August oder September eines jeden Jahres. Im Bundesfreiwilligendienst (BFD u27) kannst du jederzeit einsteigen.
Für beide Freiwilligendienste wird normalerweise die Dauer von 12 Monaten angesetzt, maximal werden sie jedoch für 18 Monate geleistet.  Die wöchentliche Arbeitszeit richtet sich nach den Arbeitszeiten einer Vollzeitbeschäftigung in der Einrichtung.

Ein Freiwilligendienst verbindet praktische Tätigkeit in Einsatzstellen und Weiterbildungsangebote in den Seminaren.

Der Freiwilligendienst wird für bestimmte Ausbildungen als Vorpraktikum anerkannt.


Außerdem bieten wir dir im FSJ und BFD u27

  •     ein monatliches Taschen- und Verpflegungsgeld,
  •     vollständige Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge,
  •     Kindergeld und Kinderfreibeträge für alle bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres,
  •     mindestens 26 Tage Urlaub,
  •     kostenlose, begleitende Seminarwochen und Bildungstage (zusammen 25 Tage pro Jahr)
  •     die Möglichkeit, Deine sozialen Kompetenzen und Fähigkeiten zu stärken,
  •     kompetente Beratung und Unterstützung durch die ijgd-MitarbeiterInnen während des gesamten Freiwilligendienstes.



Worin unterscheiden sich die beiden Freiwilligendienstformen FSJ und BFD?


Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wurde von der Bundesregierung als Nachfolger des Zivildienstes eingeführt. Er soll nicht nur ermöglichen, dass ehemalige Zivildienststellen weiterhin besetzt werden können, sondern auch die bereits bewährten Freiwilligendienste ergänzen.


Doch der BFD ist noch mehr: Er ist ein Freiwilligendienst, der generations- und geschlechtsübergreifend angelegt ist.  Denn der BFD bietet, im Gegensatz zum FSJ, auch zusätzlich die Möglichkeit für Menschen über 27 Jahre sich freiwillig in vorwiegend sozialen Bereichen zu engagieren.


Für TeilnehmerInnen bis 27 Jahren gelten dabei die gleichen Bedingungen wie im FSJ und daher unterscheiden sich die beiden Freiwilligendienstformen für dich als Freiwillige/r inhaltlich nicht.


Ein wichtiger Unterschied besteht darin, dass  das FSJ in der Regel im August bzw. September beginnt, während im Bundesfreiwilligendienst die Möglichkeit besteht,  das ganze Jahr über einzusteigen.