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Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug

Mit Artikel 5 des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes wurde das Bundesfreiwilligendienstgesetz um den § 18 -Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Flüchtlingsbezug- ergänzt.

Damit wurden die Engagementmöglichkeiten von in Deutschland lebenden Freiwilligen für Flüchtlinge im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes erweitert.

Der BFD steht deutschen Freiwilligen als auch Asylberechtigten, Personen mit internationalem Schutz nach der Richtlinie 2011/95/EU und Asylbewerberinnen und Asylbewerber, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist, offen.

Zielgruppen sind Flüchtlinge und Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit. Die Einsatzbereiche werden sehr weit gefasst. Es sollen alle Bereiche zählen, die im weitesten Sinne mit Flüchtlingsarbeit verbunden sind (z.B. Flüchtlingskinder in der Kita, Koordinierung von Ehrenamtlern im Bereich Flüchtlingshilfe, tätige Hilfe in Einrichtungen für Flüchtlinge etc.). Die Anerkennung einer Einsatzstelle im Schnellverfahren (Kennzeichnung Anerkennungsantrag „BFD mit Flüchtlingsbezug“) ist möglich.

Die Belegung der Plätze aus dem Sonderprogramm muss einen Bezug zur Flüchtlingshilfe haben, also entweder muss der Einsatz in der Flüchtlingshilfe erfolgen oder aber der Dienst durch geflüchtete Menschen geleistet werden.

Die ijgd/ Paritätische Freiwilligendienste bieten seit Januar 2016 interessierten Institutionen (Einsatzstellen) und Freiwilligen die Möglichkeit in diesem Sonderformat des BFD tätig zu sein.