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"Bridging Youth- Bridging Cultures"

Deutsch – Russische WorkcampleiterInnen-Ausbildung

20.03.-27.03.2016 in Erlebnispädagogischen Zentrum in Havelberg

Wie kann man auf leichten Füssen in der Welt herumkommen? Dazu neue Freunde von verschiedensten Orten unseres Planeten finden? Und am wichtigsten: etwas Gutes tun und wenn möglich ein paar Dinge in die Schatzkammer der guten menschlichen Taten legen? Diese Fragen haben auch mich intensiv beschäftigt. Und vor nicht allzu langer Zeit habe ich eine besondere Möglichkeit entdeckt, alle Antworten auf einen Schlag zu bekommen: das Engagement als Freiwillige. Doch aufgepasst, es geht nicht nur um die bloße Teilnahme an einer Veranstaltung, sondern auch um das Übernehmen von Verantwortung in der Leitung eines Workcamps.

Aber was bedeutet es denn eigentlich Freiwillige/Freiwilliger zu sein? Was macht ein solcher genau? Als ich darüber nachgedacht und recherchiert habe, bin ich auf eine spannende Anzeige im Internet gestoßen. Die große deutsche Organisation IJGD würde uns gerne mehr darüber erzählen!

Unser Aufenthalt war in der schönen kleinen Stadt Havelberg. Da diese viel erlebt hat, konnten wir nach unseren Seminaren in ihre historische Schönheit eintauchen: romanische Kirchen, alte Straßen, einige Denkmäler und eines der größten Museum, das von der UNESCO unterstützt wird.

Die Woche verflog so schnell, dass ich dachte, wir wären nur ein Tag in Havelberg gewesen.

Früh aufstehen, lustige Gymnastik zusammen machen, im Team kochen, und vor allem an unseren Seminaren teilnehmen! Manchmal waren es informative Lektionen, während derer wir viel Spannendes über internationale Freiwilligenarbeit lernten. Wichtige Themen waren nicht nur die Pflichten eines/einer WorkcampleiterIn sondern auch die Rechte und Pflichten, die er während eines Workcamps zu beachten hat.

Wir hatten sogar die Gelegenheit selbst die Initiative zu ergreifen! So hielten wir kleine Vorträge ab, diskutierten angeregt über verschiedene Arten von Leadership und führten sogar ein kurzes Theaterstück auf! All dies hat viel zu unserer persönlichen Entwicklung beigetragen. Mit der Zeit sind wir zu einer großen russisch-deutschen Familie zusammengewachsen, die ein wunderbares, gemeinsames Ziel hat: durch ehrenamtliches Engagement etwas Gutes für unsere Welt zu tun.

Das Training „Bridging Youth – Bridging Cultures“ bot uns eine unvergessliche Möglichkeit und unterstützte uns bei den ersten Schritten in der Welt der internationalen Freiwilligenarbeit. Doch wir sind erst ganz am Anfang und dank solchen Trainings wird unser Weg auch in Zukunft ein interessanter und spannender sein!

Von Belkina Elizaveta